duisport-Halbjahresbilanz 2019 – Duisburger Hafen spürt die weltweite Eintrübung der Konjunktur

Der Containerumschlag der Duisburger Hafen AG (duisport) betrug im ersten Halbjahr 2019 1,96 Mio. TEU. Dieser leichte Rückgang zum Vorjahr (2,01 Mio. TEU) ist insbesondere auf geringe Skandinavien-Mengen zurückzuführen, die durch sicherheitstechnische Einschränkungen im Bahntransport verursacht wurden. Der Containerumschlag ist mit einem Anteil von rund 55 Prozent mit steigender Tendenz das wichtigste Gütersegment der duisport-Gruppe. Der Gesamtgüterumschlag ging im ersten Halbjahr dieses Jahres mit 31,0 Mio. Tonnen um 5 Prozent (32,6 Mio. Tonnen in 2018) zurück.

Die Weltkonjunktur kühlt sich merklich ab. So rechnet der IWF damit, dass sich 2019 das weltweite Bruttoinlandsprodukt gegenüber 2010 fast halbieren wird. Die Auftragseingänge der exportabhängigen deutschen Industrie gingen beispielsweise im Mai 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Prozent zurück. Nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums spürt duisport, dass das wirtschaftliche Umfeld schwieriger geworden ist.

Dagegen ist das Chinageschäft stabil. Rund 35 Züge verkehren wöchentlich zwischen duisport und verschiedenen Destinationen in China. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019 hat duisport seine Spitzenstellung im Chinahandel gefestigt. So kooperiert duisport mit internationalen Partnern bei gemeinsamen Projekten entlang der Korridore von Belt & Road. Dadurch sollen vor allem die Fahrzeiten der Güterzüge verkürzt werden. duisport sieht das Chinageschäft weiterhin als wichtigen Wachstumstreiber. Deshalb engagiert sich duisport in China entlang der Korridore von Belt & Road.

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duisport baut Railterminal auf Great Stone – Der Duisburger Hafen festigt seine Spitzenstellung im Chinahandel

Meilenstein: EDEKA erhält Baugenehmigung für Zentrallager in Oberhausen

(Pressemitteilung Stadt Oberhausen/Edeka/duisport) EDEKA Rhein-Ruhr hat von der Stadt Oberhausen die Genehmigung zum Bau und Betrieb des Zentrallagers auf dem 279.000 Quadratmeter großen Waldteich-Gelände in Oberhausen erhalten. Oberbürgermeister Daniel Schranz überreichte die BImschG-Genehmigung der EDEKA Rhein-Ruhr. Mit dem neuen Logistikstandort werden im ersten Schritt rund 1.000 Arbeitsplätze entstehen.

An der Feierstunde im Rathaus nahmen auch Vertreter der RAG Montan Immobilien GmbH und der logport ruhr GmbH teil. Die RAG ist für die Sanierung des 279.000 Quadratmeter umfassenden ehemaligen Kohlelagers zuständig. Die Sanierungen werden von logport ruhr – ein gemeinsames Unternehmen von RAG und der Duisburger Hafen AG - durchgeführt.

Peter Meis, Leiter der Standortentwicklung & Expansion bei EDEKA Rhein-Ruhr, sagte: „Dank des modernen Zentrallagers kann EDEKA weiter wachsen und die Erfolgsgeschichte fortsetzen. Der Stadt Oberhausen bringt EDEKA ein Stück wirtschaftliche Stabilität und viele Arbeitsstellen. Wir freuen uns, dass wir in nachbarschaftlicher Verbundenheit mit der Stadt, der RAG Immobilien und der logport ruhr an einer positiven Zukunft Oberhausens arbeiten und den Strukturwandel im Ruhrgebiet vorantreiben.“

Ende Juli ist die Übergabe der ersten Teilfläche an EDEKA durch logport ruhr geplant. Vor Baubeginn ist sicherzustellen, dass das Grundstück kampfmittelfrei ist. Die erforderlichen Anträge zur Kampfmitteluntersuchung wurden gestellt, die in diesem Zusammenhang erforderlichen Maßnahmen können umgesetzt werden. Sobald sichergestellt ist, dass der Boden kampfmittelfrei ist, beginnt die Bebauung des Grundstücks mit dem Hochregallager.

Nach Fertigstellung des hochmodernen Logistik-Zentrums wird EDEKA über 1.000 Lebensmittel- und Getränkemärkte in der Region Rhein Ruhr beliefern. Nach heutigem Stand kann der Regelbetrieb im Jahr 2022 aufgenommen werden. Für die Realisierung des Projekts „Edeka Zentrallager Oberhausen“ wird Edeka eine Investition von rund 100 Millionen Euro tätigen.

„Wenn ein Unternehmen wie Edeka einen dreistelligen Millionenbetrag in Oberhausen investiert, so dürfen wir das aus meiner Sicht auch als einen Vertrauensbeweis in die Dynamik unserer Stadt werten. Mit dem Überreichen der Baugenehmigung kommen wir nun auf dem Weg zur Realisierung des Projektes einen großen Schritt weiter“, freut sich auch Oberbürgermeister Daniel Schranz.

Mit dem EDEKA Zentrallager werden ca. 90.000 Quadratmeter neuer Logistikfläche umgesetzt. Die Anbindung an die nahegelegene A3 erfolgt über den Bau einer Erschließungsstraße deren Umsetzung durch logport ruhr - in Abstimmung mit der Stadt Oberhausen - erfolgen wird. Die A3, aufgrund ihrer Streckenführung von den Niederlanden über das Ruhrgebiet und das Rheinland, eine der wichtigsten Autobahnen in Deutschland, ist für den Standort des Edeka Lagers von elementarer Bedeutung.

„Projekte wie „logport V“ in Oberhausen tragen entscheidend zum weiteren Gelingen des Strukturwandels in der Rhein-Ruhr-Region bei. Sie stärken den Handels- und Logistikstandort Deutschland und sie schaffen und sichern tausende von Arbeitsplätzen.“, so Hafenchef Erich Staake.


Über die EDEKA Unternehmensgruppe Rhein-Ruhr
Die EDEKA Rhein-Ruhr betreibt im Verbund mit ihren selbstständigen Kaufleuten über 850 Vollsortiment-Lebensmittelmärkte unter den Marken EDEKA und Marktkauf, gut 250 Getränke-Märkte (mehrheitlich unter der Marke trinkgut) sowie den Fleischhof Rasting und die Bäckerei Büsch (Stand: 31. Dezember 2018). Das Unternehmen hat für das Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von gut 4,8 Milliarden Euro ausgewiesen. Die EDEKA Rhein-Ruhr beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter und gehört zusammen mit den knapp 40.000 Beschäftigten der über 500 selbstständigen Kaufleute zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in Nordrhein-Westfalen sowie in Teilen der Nachbarregionen Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Täglich vertrauen über 800.000 Kunden auf die EDEKA-Frische, auf Qualität und Sortimentsvielfalt.



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Telefon: 02841/ 209 2144, E-Mail: rr-presse@edeka.de

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Telefon: 0203 / 803 - 4380, E-Mail: viktoria.orosz@duisport.de

Ansprechpartner bei der Stadt Oberhausen
Hannes Fritsche, Sprecher des Oberbürgermeisters Stadt Oberhausen
Schwartzstr. 72, 46042 Oberhausen
Tel.: 0208 825-2255, E-Mail: hannes.fritsche@oberhausen.de

Neue Hinterlandverbindung in den Hafen von Zeebrügge

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