Meilenstein: EDEKA erhält Baugenehmigung für Zentrallager in Oberhausen

(Pressemitteilung Stadt Oberhausen/Edeka/duisport) EDEKA Rhein-Ruhr hat von der Stadt Oberhausen die Genehmigung zum Bau und Betrieb des Zentrallagers auf dem 279.000 Quadratmeter großen Waldteich-Gelände in Oberhausen erhalten. Oberbürgermeister Daniel Schranz überreichte die BImschG-Genehmigung der EDEKA Rhein-Ruhr. Mit dem neuen Logistikstandort werden im ersten Schritt rund 1.000 Arbeitsplätze entstehen.

An der Feierstunde im Rathaus nahmen auch Vertreter der RAG Montan Immobilien GmbH und der logport ruhr GmbH teil. Die RAG ist für die Sanierung des 279.000 Quadratmeter umfassenden ehemaligen Kohlelagers zuständig. Die Sanierungen werden von logport ruhr – ein gemeinsames Unternehmen von RAG und der Duisburger Hafen AG - durchgeführt.

Peter Meis, Leiter der Standortentwicklung & Expansion bei EDEKA Rhein-Ruhr, sagte: „Dank des modernen Zentrallagers kann EDEKA weiter wachsen und die Erfolgsgeschichte fortsetzen. Der Stadt Oberhausen bringt EDEKA ein Stück wirtschaftliche Stabilität und viele Arbeitsstellen. Wir freuen uns, dass wir in nachbarschaftlicher Verbundenheit mit der Stadt, der RAG Immobilien und der logport ruhr an einer positiven Zukunft Oberhausens arbeiten und den Strukturwandel im Ruhrgebiet vorantreiben.“

Ende Juli ist die Übergabe der ersten Teilfläche an EDEKA durch logport ruhr geplant. Vor Baubeginn ist sicherzustellen, dass das Grundstück kampfmittelfrei ist. Die erforderlichen Anträge zur Kampfmitteluntersuchung wurden gestellt, die in diesem Zusammenhang erforderlichen Maßnahmen können umgesetzt werden. Sobald sichergestellt ist, dass der Boden kampfmittelfrei ist, beginnt die Bebauung des Grundstücks mit dem Hochregallager.

Nach Fertigstellung des hochmodernen Logistik-Zentrums wird EDEKA über 1.000 Lebensmittel- und Getränkemärkte in der Region Rhein Ruhr beliefern. Nach heutigem Stand kann der Regelbetrieb im Jahr 2022 aufgenommen werden. Für die Realisierung des Projekts „Edeka Zentrallager Oberhausen“ wird Edeka eine Investition von rund 100 Millionen Euro tätigen.

„Wenn ein Unternehmen wie Edeka einen dreistelligen Millionenbetrag in Oberhausen investiert, so dürfen wir das aus meiner Sicht auch als einen Vertrauensbeweis in die Dynamik unserer Stadt werten. Mit dem Überreichen der Baugenehmigung kommen wir nun auf dem Weg zur Realisierung des Projektes einen großen Schritt weiter“, freut sich auch Oberbürgermeister Daniel Schranz.

Mit dem EDEKA Zentrallager werden ca. 90.000 Quadratmeter neuer Logistikfläche umgesetzt. Die Anbindung an die nahegelegene A3 erfolgt über den Bau einer Erschließungsstraße deren Umsetzung durch logport ruhr - in Abstimmung mit der Stadt Oberhausen - erfolgen wird. Die A3, aufgrund ihrer Streckenführung von den Niederlanden über das Ruhrgebiet und das Rheinland, eine der wichtigsten Autobahnen in Deutschland, ist für den Standort des Edeka Lagers von elementarer Bedeutung.

„Projekte wie „logport V“ in Oberhausen tragen entscheidend zum weiteren Gelingen des Strukturwandels in der Rhein-Ruhr-Region bei. Sie stärken den Handels- und Logistikstandort Deutschland und sie schaffen und sichern tausende von Arbeitsplätzen.“, so Hafenchef Erich Staake.


Über die EDEKA Unternehmensgruppe Rhein-Ruhr
Die EDEKA Rhein-Ruhr betreibt im Verbund mit ihren selbstständigen Kaufleuten über 850 Vollsortiment-Lebensmittelmärkte unter den Marken EDEKA und Marktkauf, gut 250 Getränke-Märkte (mehrheitlich unter der Marke trinkgut) sowie den Fleischhof Rasting und die Bäckerei Büsch (Stand: 31. Dezember 2018). Das Unternehmen hat für das Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von gut 4,8 Milliarden Euro ausgewiesen. Die EDEKA Rhein-Ruhr beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter und gehört zusammen mit den knapp 40.000 Beschäftigten der über 500 selbstständigen Kaufleute zu den größten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben in Nordrhein-Westfalen sowie in Teilen der Nachbarregionen Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Täglich vertrauen über 800.000 Kunden auf die EDEKA-Frische, auf Qualität und Sortimentsvielfalt.



Medienkontakt EDEKA Rhein-Ruhr:
Svenja Terveer, Chemnitzer Straße 24, 47441 Moers
Telefon: 02841/ 209 2144, E-Mail: rr-presse@edeka.de

Medienkontakt logport ruhr GmbH:
Viktoria Orosz, Alte Ruhrorter Straße 42 - 52, 47119 Duisburg
Telefon: 0203 / 803 - 4380, E-Mail: viktoria.orosz@duisport.de

Ansprechpartner bei der Stadt Oberhausen
Hannes Fritsche, Sprecher des Oberbürgermeisters Stadt Oberhausen
Schwartzstr. 72, 46042 Oberhausen
Tel.: 0208 825-2255, E-Mail: hannes.fritsche@oberhausen.de

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duisport und Hupac intensivieren Zusammenarbeit

Die Duisburger Hafen AG (duisport) und das Schweizer Unternehmen Hupac Intermodal intensivieren ihre bereits im Juli 2018 vereinbarte strategische Zusammenarbeit. Auf der Messe transport logistic in München vereinbarten duisport als wichtigste Logistikdrehscheibe Zentraleuropas und Hupac als eines der größten Betreiber internationaler intermodaler Transportnetze, das Maasvlakte-Terminal in Rotterdam durch ein mehrmals täglich verkehrendes Shuttle-System besser anzubinden. Dadurch wird der Duisburger Hafen als Gateway für den Weitertransport der maritimen Frachten aus Rotterdam innerhalb Europas gestärkt.

Überdies werden duisport und Hupac zur Optimierung ihrer Aktivitäten im Rahmen der „Belt & Road“-Initiative verstärkt kooperieren. So werden beide Partner gemeinsam Terminals entlang der Seidenstraße entwickeln und an Lösungen zur Reduzierung der Fahrtzeiten der Chinazüge arbeiten.
„Durch diese Zusammenarbeit entwickeln wir zusätzliche Angebote für unsere Kunden und bauen als Premium-Port unser internationales Netzwerk und unsere Position als die wichtigste europäische Drehscheibe im innereuropäischen und internationalen Handel weiter aus“, so duisports-Vorstandsvorsitzender Erich Staake.

Und Michail Stahlhut, CEO der Hupac Intermodal sagt: „Wir sehen großes Potenzial in der Stärkung unserer jahrzehntelangen Zusammenarbeit. Das Ziel ist die Anbindung des Hupac-Netzwerks in der Mitte Europas an die transkontinentalen Verkehrsströme auf der Ost-West-Achse. Dazu bauen wir gemeinsam eine Pipeline auf, stärken den Standort Duisburg und nutzen dabei die Kraft des jeweiligen Partners.“

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