Gemeinsam schaffen wir das!

Aktuelle Informationen
zur Ausbreitung des Coronavirus

Das Coronavirus beeinträchtigt unser aller Leben, zu Hause und am Arbeitsplatz. Aber trotz der großen Auswirkungen auf unsere gesamte Gesellschaft bleibt der Duisburger Hafen funktionsfähig. Wir, das Team des größten Binnenhafens der Welt, tun alles, um unserer Aufgabe als Versorger Nordrhein-Westfalens gerecht zu werden.

Gleichzeitig müssen wir die Gesundheit aller Beschäftigten im Duisburger Hafen schützen. Unser Krisenstab folgt hier den Empfehlungen der Behörden. Wir verfolgen alle ein gemeinsames Ziel: Die weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern und die Kernfunktionen des Duisburger Hafens aufrecht zu erhalten.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an:

presse@duisport.de

Öffentlicher Brief der Vorstände

Unser tägliches Leben hat sich in den vergangenen Wochen so sehr verändert wie nie zuvor. Das Coronavirus betrifft uns alle. Und wir wissen noch nicht, welches Ausmaß diese Pandemie auf unsere Gesellschaft haben wird.

Die Folgen des Virus spüren aktuell vor allem diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten und Erkrankte pflegen, unseren öffentlichen Verkehr aufrechterhalten und diejenigen, die in den Geschäften des täglichen Bedarfs arbeiten. Sie verdienen unseren größten Respekt und Unterstützung.

Als duisport-Gruppe empfinden wir eine besondere gesellschaftliche Verantwortung. Wir sind dafür verantwortlich, die Lieferketten und unsere Wirtschaft aufrecht zu erhalten, um die Beeinträchtigung der Ver- und Entsorgungsfunktion des Hafens für ganz Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus so gering wie möglich zu halten. Wir spüren bereits jetzt die deutlichen Rückgänge im Handelsvolumen und auch die Einschränkungen bei unserer täglichen Arbeit sind einschneidend.

Wir sind deshalb sehr dankbar für Ihren außergewöhnlichen Einsatz in den letzten Wochen. In all unseren Tochterunternehmen und in allen Geschäftsbereichen haben wir großes Engagement, Kollegialität und Teamgeist erlebt. Das ist besonders in Zeiten, in denen Abstand halten das größte Gebot ist, nicht leicht. Unsere Kolleginnen und Kollegen in den Zügen, auf den Gleisen und Kränen, in den Verpackungsbetrieben, Hallen, Lkw, Stellwerken, Ingates machen einen hervorragenden Job, um unseren Hafen und die Logistik deutschlandweit aufrecht zu erhalten. Sie müssen unter besonderen Sicherheits- und Hygienevorschriften arbeiten. Im kaufmännischen Bereich sitzen die Teams getrennt voneinander an Heimarbeitsplätzen und kommunizieren über die Distanz. Unsere IT hat dies innerhalb kürzester Zeit möglich gemacht. Durch die Arbeit des Krisenstabs können wir Maßnahmen rasch umsetzen.

Als duisport-Gruppe haben wir für die kommenden Wochen vor allem das Ziel, den Betrieb aufrecht zu erhalten. Wir sind gut aufgestellt und wir sind vorbereitet. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit Ihnen, unserer duisport-Mannschaft, diese Herausforderung bewältigen werden.

Sie können besonders in diesen Zeiten auf uns zählen.
Gemeinsam schaffen wir das.

Bleiben Sie und Ihre Familien gesund!

Erich Staake
Thomas Schlipköther
Markus Bangen

FAQs

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf das Handelsvolumen?

Konkrete Aussagen über die Auswirkungen auf das Handelsvolumen können aktuell nicht getroffen werden.
Die Duisburger Hafen AG erhält den Betrieb aufrecht.

Welche vorbeugenden Maßnahmen hat die Duisburger Hafen AG getroffen?

Die Gesundheit aller duisport-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie aller im Hafen Beschäftigten hat oberste Priorität. Die Einhaltung der bekannten Hygienemaßnahmen (u. a. gründliches Händewaschen, siehe auch die Hygieneempfehlungen des Bundesministeriums für Gesundheit, Link in unserem Newscenter) ist oberstes Gebot. Händeschütteln ist verboten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind angehalten möglichst großen Abstand zu anderen Personen zu halten.

Bei Anzeichen von Krankheit sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angehalten zuhause zu bleiben. Hier sollte eine Rücksprache mit dem Hausarzt erfolgen.

Die Schichtwechsel auf unserem Gelände sind kontaktlos organisiert. Auch Übergaben und dokumentarische Abfertigungen (z. B. mit Lkw-Fahrern und Kran-/Lok- und Schiffsführern) erfolgen kontaktlos. Pausen werden getrennt verbracht.

Dienstreisen sind bis auf Weiteres abgesagt.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Risikogebieten (gem. RKI) bleiben für 2 Wochen zu Hause.

Soweit möglich arbeiten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Heimarbeitsplätzen. Alle operativen und kaufmännischen Prozesse gehen weiter.

Die Duisburger Hafen AG hat einen internen Krisenstab eingerichtet, der alle aktuellen Entwicklungen intensiv beobachtet und erforderliche Maßnahmen und Handlungsempfehlungen rasch umsetzt.

Geht eine Gefahr von Zügen, Lkw und Schiffen und den transportierten Waren aus?

Aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege und der relativ geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importierte Waren, wie Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände, Quelle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sein könnten. Das stellt das Bundesinstitut für Risikobewertung in seiner jüngsten Einschätzung fest. Von der Warenlogistik geht nach Ansicht der Experten nach heutigem Wissensstand keine Gefährdung aus.

Um die Übertragung des Virus im Hafen zu vermeiden gelten die umfänglichen Verhaltens- und Hygieneregelungen (s. o.)

Fahren derzeit Züge zwischen Duisburg und China?

Seitdem die Provinz Hubei wieder geöffnet ist, wird die Verbindung Wuhan-Duisburg wieder befahren.

Welche Regelungen gibt es bezüglich Veranstaltungen?

Alle Veranstaltungen und Führungen auf unserem Gelände sind bis auf Weiteres abgesagt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Gibt es Einschränkungen in der Infrastruktur?

Alle Straßen und Zugänge auf dem Gelände der Duisburger Hafen AG bleiben offen.