Geschichte

Schreiben, Leben und Entdecken – Zeit für Geschichte.


1926

Die Geschichte des Hafens


Entdecken Sie die mittlerweile über 88 Jahre Geschichte der Duisburger Hafen AG und sehen Sie, wie sich die einstige Hafenbehörde zu einem führenden multimodalen Lösungsanbieter entwickelt hat.

Entdecken Sie die mittlerweile über 88 Jahre Geschichte der Duisburger Hafen AG und sehen Sie, wie sich die einstige Hafenbehörde zu einem führenden multimodalen Lösungsanbieter entwickelt hat.

2016

300 Jahre Duisburger Hafen

Der weltgrößte Binnenhafen feiert sein 300-jähriges Bestehen. Weitere Informationen zum Jubiläumsjahr finden Sie auf unserer Jubiläumsseite.


duisport-Gruppe setzt positiven Wachstumstrend fort

Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2015 auf 217 Mio. Euro gestiegen / Konzernergebnis mit 16 Mio. Euro auf Rekordniveau / Gesamtumschlag wächst auf 69 Mio. Tonnen

Südafrikanischer Handelskonzern investiert auf logport IV in Kamp-Lintfort

Die Steinhoff-Gruppe, einer der weltweit führenden Anbieter der Möbelbranche mit Sitz in Südafrika, wird sich mit ihrer Tochtergesellschaft Global Warehouse als erstes Unternehmen auf dem Logistikareal logport IV in Kamp-Lintfort ansiedeln. Damit konnte bereits drei Monate nach Inkrafttreten des Bebauungsplans für logport IV der erste Großkunde gewonnen werden. Die zeitnahe Reaktivierung des ehemaligen Kohlenlagerplatzes wurde durch die intensive Zusammenarbeit mit der Stadt Kamp-Lintfort ermöglicht. Die Vermarktung des 30 Hektar großen Areals erfolgt durch die logport ruhr GmbH, ein Joint Venture der Duisburger Hafen AG und der RAG Montan Immobilien GmbH, mit Unterstützung der wir4-Wirtschaftsförderung, einem Zusammenschluss der Städte Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn und Rheinberg.

FRESSNAPF investiert im Duisburger Hafen

Die FRESSNAPF-Gruppe, Europas Marktführer der Heimtierbranche, baut ihre Präsenz rund um ihre Unternehmenszentrale in Krefeld weiter aus: Gemeinsam mit einem international führenden Immobilienkonzern soll 2016 ein neues Logistikzentrum auf logport I in Duisburg-Rheinhausen entstehen. FRESSNAPF plant dort, ein Importlager insbesondere für Waren aus Asien und Nordamerika einzurichten. Aufgrund der optimalen Vernetzung des Duisburger Hafens und seiner Rolle als führende Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa fiel die Wahl auf den Standort Duisburg.

2015

Arkas und duisport gründen Joint Venture

Im Rahmen der führenden türkischen Logistikmesse Logitrans haben das türkische Logistikunternehmen Arkas Holding S.A. und duisport die Gründung eines Joint Ventures bekanntgegeben. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von multimodalen Logistikflächen sowie der Aufbau intermodaler Dienstleistungen in der Türkei. Die Unterzeichnung der Vereinbarung erfolgte im Beisein von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek und unterstreicht damit die Bedeutung dieser Kooperation für den Industrie- und Logistikstandort Nordrhein-Westfalen.


Jobmotor Duisburger Hafen sichert mehr als 45.000 Arbeitsplätze

Seit dem Jahr 2000 lässt die Duisburger Hafen AG in regelmäßigen Abständen die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftseffekte des Logistikstandortes Duisburg in einer umfangreichen Studie untersuchen. Nach 2006 und 2011 wurde im Jahr 2015 dazu erneut das renommierte Berliner Marktforschungsinstitut Regionomica GmbH beauftragt. Die vorgestellten Ergebnisse unterstreichen eindrucksvoll die anhaltend positive wirtschaftliche Entwicklung des Duisburger Hafens.

Steigerung des Containerumschlags im ersten Halbjahr 2015 auf 1,8 Mio. TEU

duisport belegt Rang 41 der weltweit größten Containerhäfen / Fachzeitschrift Container Management bestätigt Position duisports als weltweit größter Containerumschlagplatz im Hinterland

Evonik und Duisburger Hafen gründen dev.log GmbH

Die Evonik Industries AG und die Duisburger Hafen AG (duisport) gründen im Oktober das Gemeinschaftsunternehmen dev.log GmbH zur Entwicklung des Evonik-Standorts Lülsdorf.

Hafen von Antwerpen beteiligt sich an maritimer Bahnverbindung mit duisport

Der Hafen von Antwerpen und duisport verstärken ihre Zusammenarbeit. Der Antwerpener Hafen beteiligt sich dazu am Bahn-Shuttle, der die beiden Häfen miteinander verbindet. Die direkte Bahnverbindung zwischen Duisburg und Antwerpen wurde 2006 von der duisport-Gruppe unter schwierigen Wettbewerbsbedingungen in Bezug auf den Straßen- und Binnenschiffverkehr hergestellt. Die Entscheidung des Antwerpener Hafens, sich an der Bahnverbindung zu beteiligen, unterstreicht das Engagement beider Häfen, diesen wichtigen europäischen Logistikkorridor weiter auszubauen.

Siemens und duisport vereinbaren strategische Kooperation zur Entwicklung neuer Lkw-Verkehrsleitsysteme für See- und Binnenhäfen

Siemens und die Duisburger Hafen AG (duisport) unterzeichnen im Beisein von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek einen Kooperationsvertrag zur strategischen Zusammenarbeit. Ziel ist die gemeinsame Entwicklung von innovativen Konzepten zur Verkehrsflussoptimierung in multimodalen Verkehrsknotenpunkten. Eine wichtige Basis dafür ist die intelligente Lkw-Zulaufsteuerung „Integrated Truck Guidance“ (ITG) von Siemens, um vorhandene Infrastrukturen effizienter zu nutzen.

Chinesischer Marktführer NGC errichtet Europazentrale im Duisburger Hafen

Mit NGC hat sich das erste chinesische Unternehmen im Duisburger Hafen angesiedelt. Die Nanjing High Accurate Drive Equipment Manufacturing Group Co., Ltd (kurz NGC) ist einer der Global Player für Getriebe- und Antriebstechnik. Mit der Errichtung der Europazentrale in Duisburg bietet der Hersteller seinen europäischen Kunden einen direkten Zugriff auf seine Produkte und Serviceleistungen. Ortsnähe, Ersatzteilbevorratung und gebündeltes Know-how bieten die Plattform für eine optimale Kundenbetreuung mit kurzen Reaktionszeiten. Unterstützt wird NGC dabei vom breiten Leistungsspektrum der duisport-Gruppe

Bahnoperateur DistriRail setzt auf Drehscheibe duisport

Der niederländische Bahnoperateur DistriRail und duisport verstärken ihre Zusammenarbeit. DistriRail nutzt das Netzwerk von duisport zur Verteilung der Waren im europäischen Hinterland und baut die Shuttle-Verkehre zwischen Rotterdam und Duisburg weiter aus. Darüber hinaus geht duisport eine Minderheitsbeteiligung bei DistriRail ein.

2014

Staatsbesuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping

Etwa 250 Ehrengäste begleiteten den Staatsbesuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping auf dem Logistikareal logport im Duisburger Hafen. Gemeinsam mit Vizekanzler Sigmar Gabriel und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nahm Erich Staake, der Vorsitzende des Vorstands der Duisburger Hafen AG, den Präsidenten in Empfang. Im Mittelpunkt stand die Einfahrt des „Yuxinou“-Zuges, der die Städte Chongqing in Zentralchina und Duisburg in nur 16 Tagen miteinander verbindet. Der hochrangige Besuch unterstreicht die Bedeutung des Industrie- und Logistikstandorts NRW.


Neuer Export-Hub wird eingeweiht

Der Immobilienkonzern Goodman und der Logistikdienstleister syncreon haben im Duisburger Hafen, gemeinsam mit Vertretern von duisport und Volkswagen sowie Oberbürgermeister Sören Link, die Einweihung des neuen rund 24.000 m2 großen Export-Hubs gefeiert. Mieter des Logistikzentrums ist Volkswagen. syncreon wird die Immobilie zur logistischen Versorgung der außereuropäischen Werke des Automobilkonzerns nutzen. Duisport übernimmt die Transportlogistik.

duisport erhält Auszeichnung für Logistikimmobilie

Das Projekt „logport II Duisburg“ der duisport-Gruppe wird von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen mit dem DGNB Zertifikat „Silber“ ausgezeichnet.

NYK / Yusen Logistics eröffnet neues Logistikzentrum im Duisburger Hafen

Die Yusen Logistics (Deutschland) GmbH hat heute die vierte Erweiterungsstufe im Duisburger Hafen realisiert. Der 26.000m2 große Logistikkomplex wurde in knapp neun Monaten auf einem der letzten verfügbaren Grundstücke des logport I-Areals durch die duisport- Gruppe errichtet. Der weltweit tätige Logistikdienstleister Yusen Logistics erweitert seine Kapazitäten am Standort auf nunmehr rund 70.000m2 Hallenfläche.

700.000 Quadratmeter Fläche sind komplett vermarktet

Das Gelände von logport I in Duisburg-Rheinhausen mit insgesamt rund 700.000 Quadratmetern Fläche ist komplett vermarktet.

Benteler Distribution: Spatenstich für Zentrallager mit Europas größter Hochregalanlage im Duisburger Hafen

Mit dem Spatenstich hat Benteler Distribution Deutschland (BDD) am 10. April 2014 den symbolischen Baubeginn des neuen Zentrallagerkomplexes im Duisburger Hafen gefeiert. Ab 2015 wird der Lagerhalter und Anarbeiter von Stahlrohren über ein Zentrallager mit einer Fläche von insgesamt 35.000 Quadratmetern verfügen, in dem mehr als 20.000 Tonnen Rohre gelagert werden.

Evonik und Duisburger Hafen bauen Zusammenarbeit aus

Die Evonik Industries AG und die Duisburger Hafen AG (duisport) bauen ihre erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus und tragen dazu bei, die Wirtschaftsregion Nordrhein-Westfalen zu stärken.

Direkte Zugverbindung zwischen Antwerp Gateway und duisport

Seit Anfang Februar 2014 besteht eine Zugverbindung zwischen dem Hochseeterminal Antwerp Gateway und dem intermodalen Hub duisport, die dreimal wöchentlich bedient wird. Bisher wurden die Züge über das Main Hub und das Narcon-System, über das der Güterzugverkehr in Belgien geregelt wird, geleitet. Die neue Strecke ermöglicht eine schnellere und effizientere Frachtabfertigung in beiden Richtungen.

duisport erweitert Umschlagkapazitäten um 1 Mio. TEU

Die duisport-Gruppe erweitert ihre Terminalkapazitäten auf den linksrheinisch gelegenen Containerterminals auf lopgoirt I und logport III. Verbunden mit der Erweiterung von sechs auf insgesamt zehn Containerbrücken.

2013

Großer Bahnhof für Containerzug aus China im Duisburger Hafen

Mit einem großen Empfang wurde am 10.09.2013 im Duisburger Hafen die Ankunft des regelmäßigen Containerzuges zwischen dem zentralasiatischen Chongqing und Duisburg gefeiert. Anlass war das starke Interesse chinesischer Medienvertreter und des Staatsfernsehens an der „Yuxinou“-Schienenverbindung zwischen Asien und Europa und speziell dem Duisburger Hafen als Zielpunkt. Der Zug, der nur 16 Tage für die Fahrt zwischen den beiden Wirtschaftsmetropolen benötigt, war vor gut zwei Jahren als erster Zug zwischen China und Deutschland mit einem Rundlauf pro Woche gestartet. Inzwischen hat sich die Zahl der wöchentlichen Abfahrten auf drei erhöht – mit weiterhin positiver Wachstumsperspektive.


Einweihung des neuen Logistikzentrums für die AUDI AG

Einweihung des neuen Logistikzentrums für die AUDI AG  mit rund 53.000 Quadratmetern Hallenfläche im Duisburger Hafen. Über seinen weltweit größten CKD-Standort (Completely Knocked Down) lässt der Automobilhersteller aus Ingolstadt künftig 800.000 Kubikmeter Automobilkomponenten pro Jahr nach China, Indien und Mexiko exportieren. Das CKD-Geschäft übernimmt dabei der von Audi beauftragte Automobillogistiker Schnellecke Logistics. Errichtet wurde der neue Logistikkomplex mit rund 53.000qm Hallenfläche auf dem logport II-Gelände von der duisport-Gruppe, die darüber hinaus die integrierten Logistik- und Transportdienstleistungen organisiert. Die Gesamtinvestitionen betrugen mehr als 25 Millionen Euro. Mit der Ansiedlung entstehen in Duisburg rund 500 neue Arbeitsplätze.

Gedenktafel auf logport I eingeweiht

Das von der Duisburger Hafen AG gestiftete Denkmal zur Erinnerung an 100 Jahre Stahlproduktion in Rheinhausen wird gemeinsam mit ThyssenKrupp eingeweiht.

duisport und Ferrostaal gründen IPS

Der international tätige Logistikdienstleister und Betreiber des Duisburger Hafens, duisport, und der weltweit tätige Industriedienstleister Ferrostaal, Essen, haben eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, die Integrated Project Services GmbH (IPS). An dem neuen Unternehmen mit Sitz in Duisburg sind beide Vertragspartner zu je 50 Prozent beteiligt. Das Ziel: weltweite Speditionsleistungen für Industrieprojekte, vornehmlich für Unternehmen aus dem Anlagen- und Maschinenbau. Insbesondere wird das Unternehmen die Speditionsdienstleistungen für das Anlagengeschäft der Ferrostaal Gruppe übernehmen.

Mehr als 3 Millionen TEU-Container

Der Duisburger Hafen schlägt in diesem Jahr erstmals mehr als 3 Millionen TEU-Container auf 9 Terminals um.

Hafenhinterlandkonzept für den Hafen Jebel Ali in Dubai

DP World, einer der weltweit führenden Hafenbetreiber, hat duisport beauftragt, ein integriertes Hafenhinterlandkonzept für den Hafen Jebel Ali in Dubai zu erstellen. Teil des geplanten Masterplans ist eine ausführliche Marktanalyse sowie eine Machbarkeitsstudie zur Optimierung der Transportketten und zur Entwicklung von Logistikflächen. Damit intensivieren DP World, mit mehr als 65 Terminals auf sechs Kontinenten vertreten, und der größte Binnenhafen der Welt ihre Partnerschaft.

Einweihung der Verbindungsstraße zwischen Chempark und Logistikfläche logport III

Die Verbindungsstraße zwischen Chempark und Logistikfläche logport III wurde eingeweiht. Die neue, nicht-öffentliche Verbindungsstraße zwischen dem logport-Gelände der duisport-Gruppe (Duisburger Hafen AG) und dem Chempark ist gut 900 Meter lang. Ab Oktober können die Unternehmen im Chempark durch diese Anbindung den neuen Terminal logport III des Duisburger Hafens nutzen.

2012

Export-Hub im Duisburger Hafen: Audi entscheidet sich für den Logistikstandort duisport

Der Hafenbetreiber duisport errichtet im Duisburger Hafen zusammen mit Schnellecke Logistics den weltweit größten CKD-Export-Standort der AUDI AG für Exporte nach China und Indien. duisport entwickelt dafür das maßgeschneiderte Gesamtkonzept.


Kühne + Nagel baut Aktivitäten im Duisburger Hafen weiter aus

Mit der Einweihung eines neuen Logistikzentrums erweitert die weltweit operierende Kühne + Nagel-Gruppe ihre Logistikflächen im Duisburger Hafen auf fast 185.000 Quadratmeter. Damit ist Duisburg der weltweit größte Standort des Unternehmens. 

Containerumschlag mit neuer Bestmarke

Die duisport-Gruppe hat im zurückliegenden Geschäftsjahr eine Gesamtleistung von rund 149 Mio. Euro erwirtschaftet.

Rang 51 der weltweit größten Container Häfen

Der Duisburger Hafen belegt Rang 51 der weltweit größten Container Häfen

2011

Samskip baut Aktivitäten aus und investiert in Duisburg

duisport wird für das seit vielen Jahen im Duisburger Hafen engagierte internationale Logistikunternehmen Samskip mit seinem Tochterunternehmen Van Dieren das neue KV-Terminal in Duisburg-Hohenbudberg auf Basis eines langjährigen Vertrags errichten.


Verkehrskonzept für logport I und Hohenbudberg

Gemeinsam mit dem Land Nordrhein-Westfalen entwickelt die Duisburger Hafen AG ein tragfähiges Konzept für die Verkehrsanbindung der Hafengebiete logport I und Hohenbudberg.

Metal One Tochterunternehmen "Siecop" siedelt sich in Duisburger Hafen an

Metal One, ein weltweit agierendes Stahlunternehmen, Tochter der Mitsubishi Corporation und Sojitz Corporation, übernimmt ein 22.000qm großes Grundstück am Fuß der Oberbürgermeister-Lehr-Brücke in Disburg-Ruhrort.

Von Duisburg in die Antarktis

duisport verpackt und verschifft Polarstation für die indische Regierung mit dem Know How aus allen Bereichen der duisport-Gruppe.

duisport und CURRENTA intensivieren Zusammenarbeit

Die duisport-Gruppe (Duisburger Hafen AG) und der CHEMPARK-Betreiber Currenta GmbH & Co. OHG, ein Joint Venture der Bayer AG und der LANXESS Deutschland GmbH, wollen ihre seit Jahren sehr gute Zusammenarbeit weiter ausbauen.

Jobmotor für die gesamte Region

Der Duisburger Hafen ist mit mehr als 40.000 hafenabhängigen Beschäftigten der Jobmotor für die gesamte Region.

2010

duisport-Gruppe (Duisburger Hafen AG) und die RÜTGERS Germany GmbH gründen ein Joint Venture

Die duisport-Gruppe (Duisburger Hafen AG) und die RÜTGERS Germany GmbH haben das Joint Venture ‚TARLOG’ zur gemeinsamen Entwicklung von Logistikaktivitäten und Vermarktung von Flächen im RÜTGERS-Industriepark in Castrop-Rauxel gegründet.


Kühne + Nagel mit weiterem Großprojekt im Duisburger Hafen

Die duisport-Gruppe stellt Kühne + Nagel eines der letzten Grundstücke auf logportI in einer Größenordnung von 65.000 m² zur Verfügung. Mit einer Gesamtfläche von 160.000 m² verfügt Kühne + Nagel, trotz vieler weiterer namhafter Investitionen internationaler Kunden, nun auf logport I über das mit Abstand größte Areal.

Forschung in Zusammenarbeit mit dem EffizienzCluster Logistik Ruhr

duisport beginnt insgesamt fünf Forschungsarbeiten in Zusammenarbeit mit dem EffizienzCluster Logistik Ruhr (WiWeLo, OrGoLo, CoReLo, Sef Log, MMP)

duisport (Duisburger Hafen AG) und die HOCHTIEF Concessions AG gründen ein Joint Venture

duisport (Duisburger Hafen AG) und die HOCHTIEF Concessions AG, eine Tochtergesellschaft des internationalen Baudienstleisters HOCHTIEF, haben ein Joint Venture gegründet, um gemeinsam weltweit Häfen und Hafenterminals zu entwickeln. Die neue Gesellschaft soll Management, Betrieb und Vermarktung von Häfen und Hafenterminals übernehmen. Hinzu kommen auch deren Planung, Entwicklung und Ausbau.

Das Trimodale Heavy-Lift-Terminal nimmt den Betrieb auf

Das Trimodale Heavy-Lift-Terminal hat im Februar den Betrieb im Außenhafen aufgenommen. Dieses erweitert das Angebotsspektrum des Duisburger Hafens im Bereich Schwergutumschlag. Anfang 2010 wurde in Zusammenarbeit mit Reiner Bohnen und Garbe Logistics AG auf einem 70.000 qm großen Areal ein Logistik-Railhub mit einer Fläche von 30.000 qm für die Distribution der Danone-Wassermarken evian und Volvic im Norden Deutschlands eröffnet. Der Duisburger Hafen schlägt in diesem Jahr erstmals mehr als 2 Millionen TEU Container um.

2009

Integration der VTS in die duisport-Gruppe

Aus dem zu Beginn 2007 erworbenen Verpackungsspezialisten VTS wird die duisport packing logistics GmbH (kurz dpl); damit ist die Integration in die duisport Gruppe vollständig abgeschlossen. Die duisport packing logistics betreibt in Duisburg-Ruhrort im Freihafen ein neu errichtetes modernes Zentrum für Verpackungslogistik für Schwer- und Investitionsgüter.


Das Gateway West-Terminal nimmt den Betrieb auf

Das Gateway West-Terminal auf dem logport II-Gelände im Duisburger Süden nimmt den Betrieb auf. Der öffentliche KV-Umschlagbereich wird von der Duisburger Hafen AG gemeinsam mit der Imperial-Tochter Rhein-Ruhr-Terminal gemanagt. Die duisport consult GmbH wird gegründet und bietet weltweit Logistikern und Hafenbetreibern professionellen Beratungsservice bei der Entwicklung von Infra- und Suprastruktur an.

Start des "Glückauf-Express"

Der von der duisport-Gruppe initiierte „Glückauf-Express“ verbindet per Schiene die Häfen Duisburg, Gelsenkirchen und Dortmund miteinander.

Gründung der logport Ruhr GmbH

Die logport ruhr GmbH, ein Joint Venture der duisport-Gruppe und der RAG Montan Immobilien GmbH, wird gegründet.

Das DKT Kombiterminal wird in Betrieb genommen

Das DKT Duisburg Kombiterminal wird von der gleichnamigen Firma DKT, einem Unternehmen der Bertschi-Gruppe, erbaut und in Betrieb genommen. Damit verfügt logport I über ein Zentral-Hub für die chemische Industrie.

2008

Das D3T wird eröffnet

Das Duisburg Trimodal Terminal (D3T) wird im Logistikzentrum logport I eröffnet (siehe auch 2007).

Kühne & Nagel bezieht dort ein zweites, neu errichtetes Warehouse.

Die Duisburger Hafen AG und die RAG Montan Immobilien GmbH gründen eine gemeinsame Entwicklungs- und Vermarktungsgesellschaft für ehemalige Montan-Grundstücke im gesamten Ruhrgebiet, die als logistische Standorte geeignet sind. Das neue Joint Venture trägt den Namen logport ruhr GmbH.

In Shanghai wird ein Representative Office der duisport packing logistics GmbH eingerichtet.

Der Duisburger Hafen schlägt in diesem Jahr erstmals mehr als 1 Millionen TEU Container um.


2007

Bau des D3T und Erweiterung der Rhenus-Gruppe

Die Reedereien CMA CGM und NYK beschließen den Bau des Duisburg Trimodal Terminals (D3T), des ersten Reeder-Containerterminal im europäischen Hinterland. Die Duisburger Hafen AG beteiligt sich mit 20 Prozent an der Betreibergesellschaft des logport-Terminals.

Auch infrastrukturell werden weitere Vorhaben realisiert. So initiiert und betreut die Logport Logistic-Center Duisburg GmbH den Bau der Osttangente, um den Stadtteil Rheinhausen vom Lkw-Verkehr zu entlasten.

Auch das Schienennetzwerk wird kontinuierlich erweitert, um den steigenden Umschlagmengen gerecht werden zu können.

Im logport eröffnet Gökbora seine Warendrehscheibe für Westeuropa.

Die Rhenus-Gruppe erweitert ihre Aktivitäten im logport um ein Distributionszentrum für Verbatim.

GUD, ein Umschlagunternehmen für Ersatzbrennstoffe nimmt seine Halle am logport-Hafen in Betrieb.

Simon Hegele wickelt ab jetzt hier Kontraktlogistikaktivitäten für Medizintechnik und Drogeriewaren ab.

Schenker Deutschland bezieht ein neues Umschlagterminal.

Die 265 Hektar große Fläche ist bereits zu 90 Prozent vermarktet.


2006

Gesellschafter der UTM Umschlag Terminal Marl GmbH & Co. KG

Die Duisburger Hafen AG ist gemeinsam mit den Firmen Infracor und Rinnen Gesellschafter der UTM Umschlag Terminal Marl GmbH & Co. KG. Alle drei Unternehmen halten jeweils 33 Prozent der Anteile an der Betreibergesellschaft des Terminals für den Kombinierten Bahnverkehr im Chemiepark Marl.

Innerhalb von 10 Jahren konnten 50 neue Unternehmen für den Standort Duisburger Hafen gewonnen werden und die bereits ansässigen Unternehmen haben sich dynamisch mit entwickelt. 17.000 Arbeitsplätze sind in Duisburg direkt und indirekt vom Duisburger Hafen abhängig, in der gesamten Region sind es sogar 36.000 Arbeitsplätze.

duisport übernimmt logport II, das ehemalige Grundstück der MHD Sudamin Metallhütte, um die Fläche von heute insgesamt 33 Hektar für den Ausbau des Hafens und für logistische Zwecke nutzen zu können.

Ende 2006 übernimmt die Hafengesellschaft, mit Wirkung zum Jahresbeginn 2007, die VTS Gruppe (heute duisport packing logistics), einen der Marktführer in der Verpackungslogistik für die Investitionsgüterindustrie mit Niederlassungen in Chemnitz, Hainburg und Antwerpen.

Im logport I siedelt sich Industriereifenkontor Lüdtke und DHL Supply Chain an.


2005

Das Antwerp Gateway Terminal wird eröffnet

Das Antwerp Gateway Terminal, an dem der Duisburger Hafen beteiligt ist, wird eröffnet. Über dieses Seehafen-Terminal werden Warenströme von und nach Antwerpen über Duisburg geleitet.

In diesem Jahr wird die 700.000 TEU-Marke im Bereich des Containerumschlags überschritten und es wird erstmals mehr Stückgut als Massengut im Duisburger Hafen umgeschlagen.

Die Mates Spedition und Buhlmann Rohr-Fittings-Stahlhandel beziehen neu errichtete Gebäude und Hallen im logport.

Der Automobil-Logistiker Harms (heute die BLG LOGISTICS GROUP) eröffnet ein Auto-Terminal mit Pre-Delivery Inspection Center.

Dade Behring (heute Siemens Healthcare Diagnostics Products) und Alfons Greiwing (heute Greiwing logistics for you) nehmen neue Distributionszentren in Betrieb.


2004

Automobil-Logistiker Cobelfret und UnionStahl nehmen den Betrieb auf

Im logport nehmen der belgische Automobil-Logistiker Cobelfret und UnionStahl den Betrieb auf.

Inbetriebnahme der Ro/Ro-Anlage für die wasserseitige Anbindung der Automobillogistik.

Buhlmann Rohr - Fittings - Stahlhandel entscheidet sich für den STandort logport.

Die Mates Spedition (Importe aus der Türkei) kommt zum logport.


2003

Umbaumaßnahmen am Vorbahnhof logport

Im logport siedelt sich Kühne & Nagel an, die zuvor schon rechtsrheinisch ansässig waren. Die Umbaumaßnahmen am Vorbahnhof logport beginnen.

Bis Ende 2005 erfolgt eine Erweiterung auf 10 Gleise.


2002

Eröffnung des trimodalen Containerterminal DIT

Im logport eröffnet das trimodale Containerterminal DIT Duisburg Intermodal Terminal. Die Hafen Duisburg-Rheinhausen GmbH investierte etwa 30 Millionen Euro in den Bau des Containerterminals. An der Betreibergesellschaft ist die Duisburger Hafen AG heute mit 24 Prozent beteiligt.

Die Tochtergesellschaft duisport facility logistics GmbH wird gegründet. Diese übernimmt die drei Aufgabenbereiche Port Logistics, Warehouse Services und Facility Management.


2001

Gründung der duisport rail GmbH

Nach dem erfolgreichen Start im Vorjahr findet am 14. und 15. Februar 2001 das zweite „Logistics Forum Duisburg“ statt. Mehr als 700 Logistikexperten aus ganz Europa nehmen die Gelegenheit wahr, aktuelle Fachthemen zu erörtern. Auf einer Pressekonferenz am 30. April wird in Anwesenheit des NRW-Ministers für Wirtschaft, Mittelstand, Energie und Verkehr, Ernst Schwanhold, die Rhenus AG & Co. KG als weiterer Investor für das Logport-Gelände präsentiert.

Im Mai wird die duisport rail GmbH als eigene Bahngesellschaft der Duisburger Hafen AG gegründet. Neben der Vernetzung der Hafenzentren Logport und Ruhrort umfasst das Angebot zusätzliche Verkehrsdienstleistungen in einem Umkreis bis etwa 50 Kilometern.

Am 30. Mai weiht die CM Eurologistik GmbH, eine Tochter der Hamburger Mackprang-Gruppe, auf dem Logport-Gelände eine der größten Logistik-Hallen mit Verschieberegalen in Europa ein.

Die Duisburger Hafengruppe übergibt am 18. Juni mit dem EUROCenter auf dem Logport-Areal ein hoch modernes Bahnlogistikzentrum an die Betreiberin P&O Trans European (heute Raben Logistics).


2000

Besuch des Bundeskanzlers

Bundeskanzler Gerhard Schröder zeigt sich bei einer Besichtigung des Logport-Areals am 2. Februar 2000 von dem positiven Verlauf des Strukturwandels sehr beeindruckt. Gemeinsam mit NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement wohnt er der Unterzeichnung der Vereinbarung über das Engagement der P&O Group auf dem Logport-Gelände bei. P&O wird am Hafen Rheinhausen nach dessen Ausbau das „Duisburg Intermodal Terminal“ betreiben, das dort gemeinsam mit der Duisburger Hafen AG als trimodales Containerterminal errichtet wird. Außerdem wird P&O ein von der Duisburger Hafen AG errichtetes bimodales Bahnterminal übernehmen.

Als Konsequenz aus der Neuausrichtung der Unternehmensstrategie und Ausdruck der veränderten Unternehmensphilosophie firmiert die Hafengesellschaft ab 1. März 2000 unter einem neuen Namen: Duisburger Hafen AG. Die neue Dachmarke heißt „duisport“. In dieser Wortschöpfung verbindet sich der Standortbezug mit dem internationalen Begriff für Hafen- und Logistikzentrum.

Zwischen duisport und ESM/Zeeland Seaports wird im niederländischen Middelburg eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. Ziel ist insbesondere die Intensivierung der Verkehrsbeziehungen zwischen den beiden Häfen.


Kooperationen werden vereinbart

Ein Meilenstein ist der Namenswechsel der Duisburg-Ruhrorter Häfen AG zu Duisburger Hafen AG und die damit verbundene Etablierung der Marke „duisport“. Dieser Wechsel ist Ausdruck der neuen und modernen Unternehmensphilosophie. Auch zwischen duisport und den ESM/Zeeland Seaports von Middelburg werden Kooperationsvereinbarungen getroffen, ebenso wie mit dem Hafen Ventpils in Lettland. Im logport siedelt sich CM Eurologistik an, ein Unternehmen der Hamburger Mackprang-Gruppe.

Partnerschaften werden getroffen

Das Land Nordrhein-Westfalen und die Provinz Zeeland unterstützen die Partnerschaft nachdrücklich und bringen dies durch einen Vertragszusatz zum Ausdruck. Zum zweiten Mal wird der Hafen Duisburg von den Lesern der Zeitschrift „Binnenschifffahrt“ als „Binnenhafen des Jahres“ ausgezeichnet. Am 5. Dezember präsentiert sich der lettische Freihafen Ventpils in Duisburg. Im Rahmen dieses Besuches schließen beide Häfen ein Kooperationsabkommen ab mit dem Ziel, eine partnerschaftliche Verbindung zwischen den Hafenstandorten zu entwickeln. Ebenfalls am 5. Dezember versammelt sich das Landeskabinett Nordrhein-Westfalen zu einer auswärtigen Sitzung auf dem Logport-Gelände, um sich einen Überblick über den Fortgang der Umstrukturierung zu verschaffen. Dabei wird ein weiterer Großinvestor für das Areal vorgestellt: Der internationale Logistikkonzern Kühne & Nagel, der bereits ein Distributionszentrum im Logistikpark Kaßlerfeld betreibt, hat sich zu einem weiteren Engagement am Standort Duisburg entschlossen und beabsichtigt die Errichtung eines neuen Logistik-Centers auf einer Gesamtfläche von 100.000 Quadratmetern.

1999

Der Hafen blickt in die Zukunft

Angesichts der seit Jahren anhaltenden Entwicklung vom Massen- zu einem höherwertigen Stückgutumschlag gilt es für den Duisburger Hafen, eine strategische Weichenstellung für die Zukunft vorzunehmen. Neue Verkehre und Warenströme sollen nach Duisburg gelenkt und der Standort zu einem Verkehrs- und Distributionszentrum für den zentraleuropäischen Raum entwickelt werden. Als Wachstumsfelder werden der Container- und der Importkohleverkehr definiert. Die Vernetzung Duisburgs mit anderen wichtigen Hafenstandorten soll zur Steigerung des Verkehrsaufkommens in Duisburg beitragen.

Während einer USA-Reise schließt der Hafen Duisburg mit den Häfen Memphis und Pittsburgh Kooperationsvereinbarungen zur Förderung der Verkehrsbeziehungen ab.

Im Dezember 1999 unterzeichnen die Hafenbetriebe von Duisburg und Antwerpen in der Scheldestadt ein „Memorandum of Understanding“. Verfestigt wird die Verbindung durch die Beteiligung von duisport an dem geplanten weiteren Containerterminal in Antwerpen. Die infrastrukturelle Brücke zwischen den beiden Hafenstädten schlägt die Landesregierung Nordrhein-Westfalen: Auf politischer Ebene wird die Reaktivierung des „Eisernen Rheins“ angestrebt.


1998

Entwicklung eines multimodalen Logistikzentrums

Die Hafengruppe erwirbt das 265 Hektar große ehemalige Gelände des Krupp-Hüttenwerks im linksrheinisch gelegenen Duisburg-Rheinhausen. Dazu wird die Duisburg-Rheinhausen GmbH gegründet, eine 100%ige Tochter des Duisburger Hafen AG. Ziel ist die Entwicklung des Geländes zu einem multimodalen Logistikzentrum. Entwicklung und Marketing des logport-Geländes werden von der neu gegründeten Logport Logistic-Center Duisburg GmbH übernommen. An der Projektentwicklung beteiligt waren neben der Duisburger Hafen AG mit 55%, die Stadt Duisburg mit 20%, das Land NRW mit 15% und die Stadtwerke Duisburg mit 10%.

Im Freihafen wird die 4. Halle mit 10.000qm in Betrieb genommen.


1997

Die Port Agency wird gegründet

Die Port Agency Duisburg GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Hafengesellschaft, wird gegründet. Ihre Aufgabe besteht vor allem im Standortmarketing.

Das PCD Packing-Center-Duisburg entsteht. Hier werden hochwertige Güter seemäßig verpackt.

Die Verfüllung des Kaiserhafens wird bis zum Vinckekanal fortgesetzt.

Am 25. September wird der Hafen Duisburg von der Zeitschrift „Binnenschiffahrt“ als „Binnenhafen des Jahres“ ausgezeichnet.


1996

Masslog wird erbaut

Die bis dato ungenutzte, 21 Hektar große Fläche der ehemaligen Duisburger Kupferhütte wird von der Duisburg-Ruhrorter Häfen AG erworben, um dort gemeinsam mit dem Hafen Amsterdam das Umschlagterminal „Masslog“ für Importkohle zu erbauen.


1995

Der Innenhafen wird verkauft

Zum 31. Dezember wird der rund 350.000 Quadratmeter große Innenhafen an die städtische „Innenhafen Duisburg Entwicklungsgesellschaft mbH“ veräußert. Die angrenzenden schmalen Grundstücke entsprechen nicht mehr den Anforderungen moderner logistischer Konzepte und werden in die urbane Nutzung eingebunden.


1993

Umgestaltung im Ruhrorter Südhafen

Zur Verbesserung der wasserseitigen Anbindung des Containerterminals wie auch des Bahnhofs für den Kombinierten Verkehr (Inbetriebnahme 1992 mit DUSS) wird zwischen 1993 und 1995 das Ufer des Ruhrorter Südhafens umgestaltet. Nach Umsiedlung eines Betriebes für Massengutumschlag wird das Gelände hochwassersicher aufbereitet und auf 700 m Länge mit einem neuen senkrechten Uferbauwerk eingefasst. Damit sind auf etwa einem Kilometer Länge optimale Voraussetzungen für einen zügigen Umschlag von Containern zwischen Wasser und Land gegeben.


1991

275-jähriges Hafenjubiläum

1991 war für die Duisburg-Ruhrorter Häfen ein bedeutendes Jahr. Der Freihafen Duisburg ging offiziell an den Start, im Logistikpark Kaßlerfeld nahm das internationale Speditionsunternehmen Kühne & Nagel den ersten Bauabschnitt seines Eurologistik-Centers in Betrieb, und am Duisburger Außenhafen wurde eine Schwergut-Verladeanlage eröffnet. Das wichtigste Ereignis war aber zweifellos das 275-jährige Hafenjubiläum, das mit einem großen Volksfest und zahlreichen Veranstaltungen vom 13. – 22. September gefeiert wurde.


02. 01. 1991 Freihafen nimmt den Betrieb auf

Der Freihafen nimmt am 2. Januar 1991 planmäßig seinen Betrieb auf. Mit der Eröffnung des Bahnhofs für den Kombinierten Verkehr 1992 am Ruhrorter Südhafen wird ein weiterer wichtiger Schritt zur Anpassung des Hafens an geänderte logistische Rahmenbedingungen getan. Das neue Terminal verknüpft die Verkehrsträger Schiene, Straße und Wasser in einem Punkt und erleichtert damit die Wahl des jeweils günstigsten Transportweges. Von hier aus werden inzwischen Container, Trailer und Wechselbehälter per Bahn zu rund 50 nationalen und internationalen Zielen transportiert.

1990

Einweihung des Duisburger Freihafens

Im Südhafen entsteht eine zweite wasserüberspannende Lager- und Verladehalle.

10. Juli, Gründung der DFL Duisburger Freihafen Lagerhaus Gesellschaft mbH & Co. KG.

14. September, Zwischen den Häfen Duisburg und Danzig wird eine Zusammenarbeit vereinbart und festgeschrieben.

17. Oktober. Verlegung des ersten Schienenstücks als Grundstein für den Bahnhof für den kombinierten Ladungsverkehr.

Am 23. November feierliche Einweihung des Duisburger Freihafens, des ersten Freihafens im Binnenland, mit über 2500 Gästen.

Richtfest des ersten Eurologistik Centers Kühne + Nagel AG& Co im Logistikpark in Neuenkamp.


1989

21. September: Grundsteinlegung zum Freihafen

Ein Bahnhof für den kombinierten Verkehr mit Anschluss an die Nord-Süd-Magistrale durch die „Südkurve“ wird geplant.

Das Gesetz zur Errichtung neuer Freihäfen und zur Änderung des Zollgesetzes tritt am 1. August in Kraft.

Am 21. September wird der Grundstein zum Freihafen Duisburg am Ruhrorter Nordhafen gelegt.


Internationale Bauausstellung Emscher Park

1989 wurde die Internationale Bauausstellung Emscher Park von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit der städtebaulichen und ökologischen Erneuerung der Region zwischen Duisburg und Dortmund beauftragt. Dabei ging es im Gegensatz zu den früheren Bauausstellungen nicht um die Präsentation bautechnischer Neuerungen oder innerstädtische Sanierungsmaßnahmen. Ziel war der Wandel einer alten Industrieregion mit etwa 800 Quadratkilometern Fläche zu mehr Lebens- und Wohnqualität unter Wahrung architektonischer, städtebaulicher, sozialer und ökologischer Aspekte. 17 Städte und zwei Kreise waren an diesem 10-jährigen Projekt, das die Dimension einer Regionalplanung erreichte, beteiligt. In Duisburg wurden in dieser Zeit zahlreiche bauliche Zeugen der von Kohle und Stahl geprägten Industriezeit rekultiviert und für neue zeitgemäße Nutzungsformen umgestaltet.Am Holzhafen soll mit dem vom englischen Star-Architekten Sir Norman Foster entworfenen Euro-Gate das Symbol des neuen Duisburg entstehen. Mit seiner konsequent am Bogen des Hafenteils orientierten Linienführung wird das Gebäude auf 16 Geschossen ca. 60.000 Quadratmeter Fläche bieten.

1988

Umstrukturierungsmaßnahmen werden intensiviert

Die Strukturkrise in der Montanregion an Rhein und Ruhr ist Anlass für die Ruhrgebietskonferenz, die am 28. Februar beim Bundeskanzler stattfindet. Ihr Ergebnis: Über eine Milliarde DM an Fördermitteln werden insgesamt für die Region bewilligt. Auch Duisburg kommt dies in spürbarem Maße zugute: Die bereits Mitte der achtziger Jahre eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen werden intensiviert. Im Zuge dieser Entwicklung bemüht sich Duisburg auch um die Genehmigung eines Freihafens.


1987

Inbetriebnahme des "Rhein-Ruhr-Terminal" im Parallelhafen

Die Duisburg-Ruhrorter Häfen AG investiert in diesem Jahr über 20 Millionen DM in die Infrastruktur. 

27. Mai Inbetriebnahme des "Rhein-Ruhr-Terminal" im Parallelhafen.

Die renovierte Ruhrschleuse nimmt ihren Betrieb auf. Die alte Schleuse I in Meiderich wird abgebrochen.

Die Sechser-Schubfahrt auf dem Rhein wird vom Parlament der Niederlande genehmigt. 


1986

Die Umstrukturierung wird verstärkt fortgesetzt

Die Umstrukturierung wird verstärkt fortgesetzt. 6. Hansetag in Duisburg. Der Rhein-Ruhr Hafen Duisburg präsentiert sich in Bonn.


1985

Gründung der Duisburger Hafenvereinigung e.V.

5. März, Gründung der Duisburger Hafenvereinigung e.V. Die erste Mitgliederversammlung findet im Ratssaal des Rathauses Duisburg statt. Die Ruhrkohle ergänzt ihre Anlagen durch moderne Mischbetten mit unmittelbarem Anschluss an die Förderbänder. Am Hafenmund wird eine neue Pegelanzeige errichtet.


1984

Offizielle Einweihung des ersten Container-Terminals am Vinckekanal

Auf die immer größer werdende Bedeutung der Containerschifffahrt und der Rhein-See-Schifffahrt reagiert die Duisburg-Ruhrorter Häfen AG mit der Errichtung des ersten Container-Terminals und einer Roll-on /Roll-off- Anlage. Weitere Umstrukturierungsmaßnahmen folgen, wie die Planung eines Terminals für den Kombinierten Verkehr, eines Freihafens und weiterer Wasser überkragender Umschlags- und Lagerhallen.


Ruhrorter Kohleinsel hält dem rückläufigen Trend stand

Ende der 70er Jahre zeichnete sich bereits die rückläufige Tendenz im Gesamtumsatz deutscher Steinkohle ab. Die leistungsstarke, moderne Kohlenmisch- und Verladeanlage der Ruhrkohle AG auf der Ruhrorter Kohleninsel ließ diesen Trend jedoch nicht auf den Hafen Duisburg übergreifen. Noch Mitte der 80er Jahre verzeichnete dieses zweitstärkste Umschlaggut deutlichen Zuwachs.

1983

Der Vinckekanal wird ausgebaut

Der Vinckekanal wird ausgebaut. Probeweise wird die Schubschifffahrt mit sechs Leichtern zwischen den Häfen Rotterdam und Duisburg eingeführt. Moderne Fluss-See-Schiffe übernehmen mehr und mehr den Transport von Stückgut, Containern und Trailern. Durch den Ausbau des Vinckekanals konnte die Verbindung zwischen dem Rotterdamer Hafen und dem Duisburger Hafen intensiviert werden.


1982

Zuschüttung des Hochfelder Nordhafens

Es folgen weitere strukturelle Maßnahmen im Hafengebiet. Der Nordhafen in Duisburg-Hochfeld wurde zuletzt über Jahre ausschließlich für die Verladung von kies genutzt. Nach der Konzentration der Kiesverladung auf den Innenhafen war keine sinnvolle Nutzung mehr möglich. Der Nordhafen wurde deshalb verfüllt. So ist die ursprüngliche Nutzung des Nordhafens in Duisburg-Ruhrort/-Meiderich nicht mehr sinnvoll, weswegen auch dieser Hafen weichen muss. 

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1980

Neue Schleuse Duisburg-Meiderich

Die "Neue Schleuse Duisburg-Meiderich" zum Rhein-Herne Kanal wird zum Verkehr übergeben.


1974

Stahlkrise

Die Stahlkrise und die Stilllegungsabsichten der Krupp-Hütte Rheinhausen wirken sich negativ auf Stadt und Hafen aus.


1972

Duisburg wird Universitätsstadt

Duisburg wird Universitätsstadt. Im August 1972 wurde die Universität-Gesamthochschule- Duisburg neu gegründet, nachdem Duisburg bereits von 1655 – 1818 Universitätsstadt gewesen war. Auf der Gründungsfeier der späteren Gerhard-Mercator-Universität waren auch Bürgermeister Josef Krings, Gründungsrektor Prof. Dr. Helmut Schrey, NRW Wissenschaftsminister Johannes Rau und Innenminister Willi Weyer anwesend.


1968

Ausbau des Hafens

Die Duisburg-Ruhrorter Häfen AG beschließt den Ausbau der Hafenanlagen. Zu diesem Zweck werden der Zoll- und der Hellinghafen vollständig und der Kaiserhafen zu zwei Dritteln zugeschüttet.


1965

Wichtige Güter

Mineralöl ist nach Erz das zweitwichtigste Umschlaggut. Es folgen Kohle, Eisen, Stahl, Kies und Sand, Schrott und Getreide.


25. 05. 1965 Besuch von Queen Elizabeth II

Am 25. Mai besucht Queen Elisabeth Duisburg. Bei einer Hafenrundfahrt mit Oberbürgermeister August Seeling trägt sie sich ins „Goldene Buch“ der Stadt ein.

1950

Erste Umstrukturierungen

Im Zuge des enormen wirtschaftlichen Aufschwungs in der Bundesrepublik Deutschland steigt der Güterumschlag in den Duisburger Häfen kontinuierlich an. Die zunehmende Bedeutung des Energieträgers Mineralöl bei gleichzeitiger Abnahme des Kohleumschlags macht erste Umstrukturierungsmaßnahmen erforderlich: Auf der Ölinsel werden neue Anlagen für Umschlag und Lagerung von Rohölprodukten installiert und durch Rohöl-Pipelines mit den Raffinerien im Ruhrgebiet verbunden. Auf der Kohleninsel und Schrottinsel werden weitere Massengüter konzentriert.


Beseitigung der Kriegsschäden und Wiederaufbau

Beseitigung der Kriegsschäden und Wiederaufbau. Umstrukturierung der Häfen infolge des Übergangs von Kohle auf Mineralöl, Ölinsel, Schrottinsel und Kohleinsel entstehen. Durch gezielte Bergbaumaßnahmen werden die Sohlen der Hafenbecken in Ruhrort von 1955 bis 1967 um ca. 1,60 Meter zum Ausgleich der Rheinsohlenerosion abgesenkt.

1949

Es geht wieder aufwärts

Es geht aufwärts: Am 11. März kann die Oberbürgermeister- Lehr-Brücke wieder eröffnet werden. Der Brückenbogen über die Ruhr stammt aus der Kölner Hohenzollern-Brücke und wurde nach Kriegsende gegen Eisenbezugsscheine nach Duisburg verkauft.


1945

Die Häfen und Anlagen sind größtenteils zerstört

Die Häfen und ihre Anlagen sind weitgehend verwüstet, das Versorgungsnetz zerrissen und die Brücken gesprengt. 313 versenkte Schiffe werden allein in den Hafenbecken gezählt. 96 beschädigte Schiffe liegen auf der Duisburger Rheinreede, und neun Wracks versperren die Ruhrmündung. Der Verkehr ist völlig zum Erliegen gekommen. Marientor und Schwanentorbrücke über die Duisburger Häfen sind ebenso zerstört wie der Brückenzug über die Ruhrorter Häfen, der vor dem Krieg als der meistbefahrene in Westdeutschland galt. Zunächst werden Funktionsfähigkeit und Infrastruktur der Hafenanlagen nur provisorisch wiederhergestellt, um die Versorgung der Bevölkerung zu ermöglichen.


1926

Gründung der Duisburg-Ruhrorter Häfen AG

Gründung und Eintragung der Duisburg-Ruhrorter Häfen AG in das Duisburger Handelsregister. Die Aktiengesellschaft gehört zu zwei Dritteln dem Staat Preußen und zu einem Drittel der Stadt Duisburg.


29. 09. 1926 Öffentliche Häfen werden in eine Aktiengesellschaft umgewandelt

Am 29. September werden die öffentlichen Häfen der Interessen- und Betriebsgemeinschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, die "Duisburg-Ruhrorter Hafen AG". Eingebracht werden die staatlichen Häfen in Ruhrort, die städtischen Häfen in Duisburg und die ehemals der Bahn gehörenden Häfen in Hochfeld und Ruhrort. Anteilseigner sind noch zu zwei Dritteln Preußen und zu einem Drittel die Stadt Duisburg.

24. 07. 1926 Gesetzverabschiedung

Am 24. Juli verabschiedet der Preußische Landtag das „Gesetz wegen Übertragung der staatlichen Hafenanlagen in Duisburg an eine Aktiengesellschaft“. Damit ist die gesetzliche Voraussetzung für die Umwandlung der Interessen und Betriebsgemeinschaft in eine Aktiengesellschaft geschaffen. Mit Datum vom 30. September bestätigt das Amtsgericht Duisburg die Eintragung der Duisburg-Ruhrorter Häfen Aktiengesellschaft unter Nr. 1492 in Abtl. B des Duisburger Handelsregisters. Anteilseigner sind zu zwei Dritteln der Staat Preußen und zu einem Drittel die Stadt Duisburg.

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